Bambus – die Alternative zu Tropenhölzern

Vom besonderen Rohstoff zum idealen Werkstoff

Eigentlich ist Bambus kein Holz. Er gehört zu den Gräsern und gilt als schnellstwachsende Pflanze der Welt. Ein neuer Stamm kann bis zu einem Meter pro Tag wachsen. Ohne der Pflanze zu schaden, kann bereits nach fünf Jahren geerntet werden.

Unbehandelt ist Bambus jedoch kaum für den Innenausbau oder den Außeneinsatz geeignet. MOSO hat Verfahren entwickelt, um aus hohlen, unregelmäßigen Bambusstämmen hochwertig und massive Bambusprodukte zu machen. Die Schwächen des Bambus werden ausgeglichen, so dass der Werkstoff mit all seinen Vorzügen für den Innen- und Außenbereich genutzt werden kann.

Die Ökobilanz leidet unter dem Verfahren übrigens nicht. Während ihres Wachstums speichern die Bambusstämme so viel CO2, dass Bambusprodukte von MOSO CO2-neutral sind, betrachtet man den gesamten Lebenszyklus.

Robust und Edel: Massivholzplatten aus Bambus

Für alle Bambusprodukte von MOSO werden zunächst die reifen Bambusstämme längs zu Lamellen gesägt und die grüne Außenrinde entfernt. Nach einer Basis-Behandlung trocknen die Streifen und können danach zu verschiedenen Produkten weiterverarbeitet werden. Naturbelassen sind die Lamellen zartgelb (Farbton: naturhell), gedämpft werden sie hellbraun (Farbton: gedämpft) und eine thermische Behandlung macht sie dunkelbraun (Farbton: chocolate).

Für die Herstellung der Massivholzplatten werden die Lamellen horizontal, für Breitlamellen, oder vertikale, für Hochkantlamellen, verleimt. Platten mit Breitlamellen haben ein breites Linienmuster mit deutlich sichtbaren typischen Bambusknoten. Platten mit Hochkantlamellen zeigen ein feines Linienmuster mit subtil sichtbaren Bambusknoten. Die Optik der Bambusplatten ist vor allem interessant bei Objekten, bei denen die Seitenansicht eine wichtige Rolle spielt, wie zum Beispiel beim Treppenbau.

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Besonders stabil: Bamboo X-treme für den Außenbereich

Um den Bambus für den Außenbereich noch widerstandsfähiger zu machen, verwendet MOSO eine Kombination von hohem Druck und einer speziellen thermischen Behandlung bei über 200 °C. Es entsteht Bamboo X-treme. Das Verfahren macht den Bambus resistent gegen Schimmel sowie Pilzbefall (Klasse 0 nach EN 152) und verhindert auch nachhaltig die Bildung von Rissen und Formveränderungen. Eine Behandlung mit Fungiziden ist nicht erforderlich. Bamboo X-treme hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1 (EN V807/ EN 350)  – die höchstmögliche innerhalb dieser EU-Normen. Der Bambus ist um ein Vielfaches widerstandsfähiger als Eiche oder die noch immer begehrten sowie bedrohten Tropenhölzer.

Bamboo X-treme eignet sich für sowohl für Terrassendielen als auch für Outdoor-Möbel. Es lässt sich wie Holz bearbeiten. Der Werkstoff ist eine natürliche, ökologisch verträgliche Alternative zu Dielen, Bohlen und Planken aus Tropenholz.

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